Das Alpaka gehört zur Familie der Neuweltkameliden – wie auch das etwas größere Lama. Bereits vor rund 4.500 Jahren begann in Südamerika die Domestikation. Alpakas stammen ursprünglich vom wilden Guanako und dem seltenen Vicunja ab.
In ihrer ursprünglichen Heimat – den Anden auf 4.000 bis 6.000 Metern Höhe – trotzen Alpakas extremen Bedingungen: intensive Sonneneinstrahlung am Tag und eisige Temperaturen bis -30°C in der Nacht. Dank ihrer hohl strukturierten Fasern können sie Wärme hervorragend regulieren.
Bei uns können Alpakas das ganze Jahr im Freien leben – ein einfacher offener Unterstand genügt. Ihre weichen Schwielensohlen sorgen für kaum Bodenschäden, was sie besonders weideverträglich macht.

Aufgrund ihres ruhigen Wesens und der hohen Intelligenz eignen sich Alpakas auch für die tiergestützte Arbeit mit Kindern oder in der Therapie.

Alpakas sind Herdentiere und sollten niemals alleine gehalten werden. Sie kommunizieren über Körperhaltung, Ohren- und Schwanzbewegungen sowie über eine Vielzahl von Lauten.
Am häufigsten hört man ein leises Summen, bei Rangkämpfen auch mal ein helles Wiehern. Und ja – sie spucken auch, allerdings in der Regel nur untereinander zur Klärung von Rangordnungen.


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